Quarantäne

„Jetzt wollen die, dass wir die Hühner einsperren!“ Friedegard stellte die Kaffeekanne so hart auf den Küchentisch, dass Trude um die Unversehrtheit des Porzellanbodens fürchtete.

„Doch sicher wegen der Vogelgrippe“, sagte Trude, während sie argwöhnisch beobachtete, ob sich ein Kaffeefleck auf dem Tischtuch bildete. Doch das blieb blütenweiß und unbefleckt. Ganz anders als die Stimmung ihrer Nachbarin Friedegard. „Vogelgrippe!“, rief sie. „Wenn ich das schon höre. Neumodische Erfindung! Das hat es doch früher nicht gegeben.“

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Katzenjammer (Teil 2)

Sie spazierten über den Feldweg am Viebig. Die Lerchen trällerten am blauen Frühlingshimmel. Übermütig schnippte Trude eine Hagebutte vom Vorjahr an der Wildsträucherhecke. „Ich wusste, dass es eine Dreifarbige geben würde!“

„Aber kein Maikätzel“, sagte EllaMa.

„Na und? Glückskatzen gibt es auch im April.“

„Natürlich, meine Liebe“, erwiderte EllaMa friedfertig. „Schau mal: ist das nicht Rupert Hantzsch da hinten? Was macht er denn da?“ Mit beschirmten Augen blickte Trude in die angegebene Richtung. Sie erspähte ihn sofort. Er war krumm geworden in letzter Zeit, aber nicht so krumm wie er sich jetzt machte, als er sich immer wieder bückte und etwas auf die Weide fallen ließ. „Richtig. Das ist Rupert. – Was zum Kuckuck macht der alte Zausel da?“ Mit einem Griff packte Trude die überraschte EllaMa und zog sie hinter die Hecke. „Was soll das denn, Trude? Du tust mir weh!“

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NEU

Exklusive auf oberlausitz-art

Kleine Alltagsgeschichten aus dem fiktiven Oberlausitzer Ort Finkendörfel mit den Figuren aus den Krimis von Sylke Hörhold – aus der Oberlausitz

als Lesereihe von

Sylke Hörhold
Ab 16.03.2020

Die Autorin Jana Thiem

Die Autorin Jana Thiem

portraitfoto jana thiemDie Autorin Jana Thiem

Mein Name ist Jana Thiem, ich bin in Görlitz geboren und im schönen Zittauer Gebirge aufgewachsen, wo ich, nach zwanzigjähriger Abwesenheit, jetzt auch wieder wohne. Seit 2014 schreibe ich unter dem Pseudonym Frida Luise Sommerkorn Familien- und Fernwehromane. Meine Herzensprojekte sind aber meine Oberlausitzkrimis, die ich unter meinem Klarnamen veröffentliche und in denen mein Kommissar Humboldt ermittelt.

In der Rubrik „Geschriebenes & Erzähltes“ möchte ich Ihnen einige Ausschnitte aus meinen bisher erschienen Krimis vorstellen. Dabei möchte ich Sie gerne am Entstehungsprozess des neuen Romans, in dem Humboldt wieder in der Oberlausitz ermittelt, teilhaben lassen, Ihnen vielleicht auch mal die eine oder andere Passage meiner Familien- und Fernwehromane präsentieren und interessante, spannende und amüsante Anekdoten aus meinem Recherchealltag erzählen.

Auf meiner Website www.autorin-jana-thiem.de können Sie sich gerne umschauen und, wenn Sie mögen, Kontakt zu mir aufnehmen. Ich freue mich immer über regen Austausch mit meinen LeserInnen.

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Geschriebenes & Erzähltes – Jana Thiem

Die Autorin Sylke Hörhold

Die Autorin Sylke Hörhold

Krimis, Mystery und Familiengeschichten zu schreiben begeistert mich ebenso, wie heilsame Geschichten für kleine und große Kinder.

In meinem anderen Beruf bin ich Psychotherapeutische Heilpraktikerin und Referentin für Hospiz und Trauerbegleitung. Diese Profession des seelischen Heilens verbindet sich auch mit meiner Leidenschaft für das Schreiben.
Zurzeit verfasse ich ein Sachbuch rund um das Schreiben Heilsamer Geschichten, die helfen Lebensthemen zu verstehen, Krisen und Wendepunkte zu bestehen und an ihnen zu wachsen.

Aber auch neue spannende Fiktion entsteht in meinen Schreibzeiten. Diesmal unter dem Pseudonym Liza Rau: Spukgeschichten für den angenehmen Grusel rund um den geheimnisvollen Wanderprediger und Geisterjäger „Bruder Will“.

Sylke Hörhold

Psychotherapeutische Heilpraktikerin
Systemische ROMPC© Master-Therapeutin, Trauerbegleiterin und Coach, Qualifizierende im BVT
http://psychotherapie-sohland.de/

http://www.sylke-hoerhold.de/
Sandweg 13
02689 Sohland an der Spree

Tel 035936 37750
Mobil 0160 94744004

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Alltagsgeschichten Sylke Hörhold

Katzenjammer (Teil 1)

„Es stinkt zum Himmel“, schimpfte EllaMa. „Diese Kater belagern seit Tagen unser Haus.“ Sie schlüpfte aus ihren Pantinen und stellte den Napf für das Kaninchenfutter auf den Beistellherd. Trude stand regungslos am Fenster. „Ich frage mich, warum du die Kleine nicht hast gleich sterilisieren lassen“, fuhr EllaMa ärgerlich fort. „Deine Katzenviecher liegen dir doch sonst so am Herzen.“
„Früher waren es einmal unsere Katzen“, sagte Trude, ohne ihren Blick zu wenden. Das gab EllaMa einen Stich. Sie trauerten noch um ihren Lieblingskater Raki, der letzten Herbst einer Nierenerkrankung erlegen war. Versöhnlich legte sie Trude ihre Hände auf die Schultern. „Ich meine ja nur, dass die Lotti so zart ist. Ein Kätzchen noch.“

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Knut van der Vinzburg stellt in Bischofswerda aus

Knut van der Vinzburg stellt in Bischofswerda aus

3d773039 0009 423f a687 6a0618c7fb51Jenseits von Raum und Zeit – im Diesseits von Farbe und Licht

Treffender kann man seine Werke nicht beschreiben.
Knut van der Vinzburg, oder bürgerlich Knut Winkler spielt mit Farbe und Licht.
Ausdrucksstark und Farbenfroh, Großzügig in Fläche und Form und doch auch Detailgenau und  geometrisch exakt. Wie in seinen surrealistischen Bildern zu sehen, von denen man seinen Blick nicht wenden kann, unrealistisch und doch bekanntes Empfinden verursachend.
Licht als Form zur Gestaltung von figürlichen Darstellungen, wie im Kleid der Dame mit Hut zu sehen.
Lichtweis umhüllt die Figur. Die Dynamik der Situation ist gegenwärtig.

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Interview mit InezBe zur Vernissage in der Carl-Lohse-Galerie Bischofswerda

Interview mit InezBe zur Vernissage in der Carl-Lohse-Galerie Bischofswerda

InezBe Vernissage 10012020InezBe, eine junge Künstlerin aus Dresden, übrigens meine Tochter, studiert im 2. Studienjahr an der Hochschule für Bildende Kunst Dresden bei Prof. Macketanz.

InezBe  www.inezbe.com
–> zum Künstlerprofil

Anlässlich ihrer erfolgreichen Vernissage am 10. Januar 2020 hat sie mir diese Fragen beantwortet:

Wie kommt es zu dem Namen der Ausstellung?

In meiner Ausstellung zeige ich viele Malereien und Zeichnungen, die mir persönlich viel bedeuten bzw. mit denen ich Erlebtes versucht habe, zu verarbeiten. Es ist quasi ein kleiner Einblick in mein Inneres, daher der Titel.
Ich zeige so zum Beispiel Portraits von meinen Freunden und Familie und viele Zeichnungen und Malereien, die vom Klettern inspiriert sind. So zeigt zum Beispiel „Yellow Boulder“ den Arbeitsprozess hinter dem Kletterprojekts meines Freundes. Das waren viele schwierige Bewegungen hintereinander, die fast tänzerisch aussehen. Das hat mich einfach fasziniert.

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