Jahrgang 1958, aus
Kurort Jonsdorf im Zittauer Gebirge
Der gelernte Elektromaschinenbauer wechselte Mitte der achtziger Jahre in die Gastronomie, schloss die Facharbeiterprüfung als Kellner und die Qualifikation zum Gaststättenleiter erfolgreich ab. Bis 1990 arbeitete er in einem Jonsdorfer Hotel und ist seit 1991 als selbständiger Vermögensberater tätig.
Die ersten drei Geschichten aus seiner Kindheit schrieb er 2011 auf. Daraus entwickelten sich regelmäßige Lesungen innerhalb der Familie und der Wunsch, nach mehr… So entstand 2014 das Buch "Der Duft nach Apfelkuchen".
Die Liebe zur Musik ließ ihn in seiner Freizeit über vierzig Jahre lang als Sänger, Gitarrist und Keyboarder, mit der Jonsdorfer Sängergilde, vorrangig auf sächsischen Bühnen stehen. Diese unterhaltsame Zeitreise ist im Buch "Durch Länder und Zeiten" (2019), zu finden.
Sein erstes Kinderbuch "Der fliegende Opa" (2018) wurde bereits 2023 neuaufgelegt. Die Tränen des Regenbogens (2021) und Antonius und der Steinadler (2022), folgten und sind alle über den Verlag Grafische Werkstätten Zittau veröffentlicht worden.
Seit 2022 ist das Buch "Apfelsinen am Lausche-Hang" im Handel. Das im Oberlausitzer Verlag erschienene Buch erzählt Alltagsbegebenheiten aus dem eigenen Leben und dem der Freunde und Bekannten.
Vorgestellt auf der Leipziger Buchmesse 2023
In den folgenden 12 Monaten erzählt Henry Förster Geschichten und Episoden von damals und heute.
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Henry Förster – Geschichten und Episoden von damals und heute
Die Weihnachtsschaukel
Ein Jahr lang erfreute uns nun Schriftsteller Henry Förster mit seinen fantasievollen und historischen Geschichten auf oberlausitz-art. In so mancher entspannten Lesestunde brachte er uns zum Schmunzeln, aber auch zum Nachdenken. Oberlausitz-art wünscht Herrn...
Das verunglückte Reh
Dezemberland In der Tiefe des Zittauer Gebirges, dort, wo es für uns Menschen unmöglich scheint hinzugelangen, gibt es ein kleines Dorf mit etwa vierzig Bewohnern. Hier leben die Querxe. Das sind Zwerge, die sich dank ihrer Tarnkäppchen bei Gefahr unsichtbar machen...
Heute gibt’s mal Eisbein
An irgendeinem Freitag, Mitte der neunziger Jahre, saßen mein Bruder und ich, in Mutters Küche. Sie hatte uns zu Kohlrübeneintopf eingeladen. Kennengelernt hatten wir diesen einfachen Schmaus, Anfang der siebziger Jahre durch unsere...
Der Fluch der Stein-Berta
Liebe Leserinnen, liebe Leser. Seit Anfang des Jahres darf ich jeden Monat eine Geschichte in diesem Portal vorstellen. Vor wenigen Tagen ist mein viertes Kinderbuch erschienen. Daraus möchte ich Ihnen in diesem Monat eine Leseprobe präsentieren. Ihr Henry...
Hinter der Mauer muss die Freiheit wohl grenzenlos sein
Als ich letztens durch mein Jonsdorf lief, blieb ich vor der Baustelle am Kurhaus stehen. Endlich hatte das altehrwürdige Haus einen neuen Besitzer gefunden. Nun wird es saniert. Es soll nicht mehr als Hotel, sondern als Bettenhaus, für die meist männlichen...
Schwester Agnes ohne Mopedschein
Die meisten von uns bringen mit einer Schwalbe, Baujahr 1964, eine bekannte Persönlichkeit in Verbindung. Ist die beliebte Schauspielerin Agnes Kraus tatsächlich damit gefahren? Schwester Agnes ohne Mopedschein Jonsdorf befand sich in Sommer 1975...
Heimweh, Aale, Neptuntaufe
Meine ersten Sommerferien führen uns in das Jahr 1966. Für mich sollte es drei Wochen in ein Ferienlager auf die Insel Rügen gehen. Es begann eine schier unendliche Bahnfahrt, die ganze Nacht hindurch, weit weg von zuhause, und dann für so lange—nein, ich...
Mit der Berliner S- Bahn ins Zittauer Gebirge
Jedes Jahr verbrachte ich den größten Teil meiner Sommerferien bei meinen Großeltern in Glienicke nördlich von Berlin. Sie wohnten in einem kleinen, flachen Häuschen auf einem großen Grundstück mit riesigen Kiefern, dichten Sträuchern, sieben Obstbäumen und...
Der Kofferfahrer
Es war Urlaubersaison im Zittauer Gebirge, zu Tausenden strömten die Feriengäste auch nach Jonsdorf. Anfang der siebziger Jahre kamen viele der Erholungssuchenden noch mit Bahn oder Bus. Die meisten von ihnen waren FDGB-Urlauber, im Volksmund „Effer“ genannt. Immer...
Das Schicksal der Lindners
Der 13. Februar 2024 „Haben sie eine Kundenkarte und wenn nicht, kann ich ihnen eine ausstellen?“, fragt mich die freundliche Verkäuferin im Dresdner Elbepark. Ich stimme zu und fülle das entsprechende Formular dafür aus. Währenddessen erklärt mir die nette Dame,...
Als freitags noch gebadet wurde
Renger Mühle 1988 Als freitags noch gebadet wurde Wir zogen 1967, meine Mutter, mein Bruder und ich, in die Renger-Mühle in Jonsdorf. Dieses alte Gemäuer hatte schon mehr als einhundert Jahre seine Funktion als Mühle, nicht mit Flügeln,...
Mein erster Schneemann
Wir begrüßen Autor Henry Förster auf oberlausitz-art.In den folgenden 12 Monaten erzählt Henry Förster Geschichten und Episoden von damals und heute. Mein erster Schneemann Endlich hatte es geschneit. Ich stand am Küchenfenster und schaute auf die Wiese. Die...














