Nummer 07
An gleicher Stelle der heutigen Sonnenuhr existierte bereits zwischen Ende des 17.Jahrhunderts und Anfang des 20.Jahrhundert eine Sonnenuhr.
Die neue Sonnenuhr, 1984 hergestellt, zeigt die Geschichte des Hauses und der Familien, die in dem Haus lebten.
Der Name „Schmiedslob´l“ war der Spitzname des Besitzers des kleinen Krämerladens, August Herbrig.
An der Südosttafel erkennt man den Hauseingang mit der Bezeichnung „Materialwaren August Herbrig“, sowie die weiteren Namen der Herbrig-Dynastie, die alle einmal Betreiber des Ladens zwischen 1862 und 1943 waren. Die Verbindung des Familiennamens „Herbrig“ zur „De Guldschmiede“ wird deutlich durch das Vorhandensein einer aus jener Zeit stammenden Goldwaage mit Gewichten.
Die Nordosttafel gibt uns Auskunft über das Sortiment: „Pfeffer, Salz, Zucker, Schmalz, Nägel, Topfen, Petroleum, Kerzen, Salben f. Schmerzen, Süßholz, Leim, kaufte man ein.“
Das Haus befindet sich seit 1850 im Familienbesitz und noch heute lebt ein Nachfahre dieser „Krämer-Dynastie“ hier.
Man erkennt neben der „Wahren-Ortszeit“ (WOZ) die von Martin Hölzel vermerkten Sommerzeit.
1992 und 2015 wurde diese Sonnenuhr rekonstruiert.
„Jede Sonnenuhr ist einmalig. Sie schildert die Geschichte des Hauses bzw. die Geschichte unserer Dörfer“ (Jürgen Walter)
Hier werden nun die einzelnen Sonnenuhren in den nächsten Wochen vorgestellt.
Nächste AUSGABE : 25. September 2026
Nummer 08: „Beim Hohlfeldtischler”
Die Beiträge entstanden mit freundlicher Unterstützung in Kooperation mit dem Taubenheimer Dorfclub e.V.
Holger Kuhne (mhkuhne@aol.com), Tobias Lehmann (info@schilderwerk-lehmann.de), Günter Pätzold (guenterpaetzold@t-online.de)
und der Tourist-Information Sohland/Spree. (touristinfo@sohland.de)
Führungen können bei Holger Kuhne (Telefon: 035936 34358 oder E-Mail: mhkuhne@aol.com) gebucht werden.
Ein weiterer Ansprechpartner ist Günter Pätzold (guenterpaetzold@t-online.de)
Foto: Taubenheimer Dorfclub e.V.





