Ein bisschen frech, ein bisschen crazy; auf jeden Fall einzigartig.
So präsentiert Anja ihre ganz eigene Schmuckkollektion.
Du benötigst einen Eyecatcher für deine Garderobe. Du willst Zeichen setzen, deine Stimmung unterstreichen!?
Bei Schmuck-Kutzsche findest du die passenden Accessoires. Entworfen und gefertigt mit viel Phantasie und Kreativität.
Wie Anja dazu kam, woher sie ihr Ideen nimmt und was Ihr großer Traum ist; oberlausitz art hat wieder für Euch nachgefragt.
Anja, was bedeutet Dir Schmuck?
Welchen trägst Du persönlich?
Schmuck ist für mich nicht nur Zierde; es ist für mich die Möglichkeit, die eigene Persönlichkeit zu unterstreichen oder sogar Gefühle/ die persönliche Stimmung auszudrücken.
Mein Lieblingsschmuck sind Ohrringe, und da vor allem Ohrstecker.
Dabei lege ich großen Wert darauf, dass der Schmuck, den ich trage, vom Stil (Form und Farbe), im Gesamten zum Outfit passt.
Da freue ich mich jeden Tag, wenn ich eine Kombination finde, die matcht.
Mittlerweile platzen so langsam meine Schmuckkästchen aus allen Nähten, da fast jede Woche neue Modelle dazukommen.
Es klingt vielleicht ein bisschen verrückt, aber ohne Ohrringe würde ich das Haus nicht verlassen ☺.
Wie bist Du zu diesem Hobby gekommen?
Was war der ausschlaggebende Moment?
Vor längerer Zeit (ich schätze vor etwa zehn Jahren) hatte ich bei den Flugtagen in Bautzen mit meiner Freundin auf dem Trödelmarkt einen Verkaufsstand. Beim Stand direkt neben uns wurden unter Anderem selbstgefertigte Ohrringe mit Glascabochons verkauft.
Damals waren diese noch seltener, heutzutage findet man die beliebte Art von Ohrringen überall. Ich habe natürlich zugeschlagen und mir ein Paar Ohrringe gekauft.
Es hat nicht lang gedauert und ich dachte mir, dass ich das auch selbst fertigen kann. Das war der Startschuss und seitdem habe ich viel probiert, mich Stück für Stück heran getastet und das Portfolio erweitert.
Welche Materialien verwendest Du?
Ich probiere alle Materialien aus, die mir so in die Finger fallen.
Verarbeitet habe ich bislang Glascabochons, Modelliermasse, Knöpfe, Bausteine, Holz, Draht und Perlen bis hin zum Ton.
Sogar mit Beton habe ich herumexperimentiert.
Ich liebe es, neue Materialien und Kombinationen zu kreieren. Es ist erstaunlich, wie oft mich kleine Dinge im alltäglichen Umfeld zu neuen Modellen inspirieren.
Man muss einfach ein offenes Auge dafür haben…
Gibt es da einen Lieblingswerkstoff? Ja, derzeit arbeite ich sehr gern mit FIMO Modelliermasse.
Da ist der Kreativität in Form und Farbe keine Grenze gesetzt und sie ist leicht zu verarbeiten.
Deine Motive sind oft lustig und ungewöhnlich.
Bist Du eine „Frohnatur“?
Ich bin ein sehr positiv eingestellter Mensch, und das kommt auch in meinen Schmuckkreationen zum Ausdruck. Dabei macht mir das Planen, vom Konzept bis zum Basteln der Modelle, sehr viel Freude. Genauso mag ich aber auch das Fotografieren der Schmuckstücke.
Von Anfang an habe ich jedem neuem Modell einen zum Teil lustigen oder auch skurrilen Namen gegeben. Der Name schießt mir meist während des Bastelns in den Kopf und sorgt sehr häufig dafür, dass ich darüber schmunzeln muss.
Wie sagt man so schön… ‚Das Leben ist zu kurz für Knäckebrot‘ ☺.
Anja, ich suche ein einzigartiges Accessoire für einen besonderen Moment.
Fertigst Du da auch nach meinem Wunsch?
Natürlich – das mache ich tatsächlich am liebsten.
Wenn konkrete Wünsche an mich herangetragen werden, versuche ich dies bestmöglich umzusetzen.
So habe ich zum Beispiel in der Vergangenheit für Freunde Ohrstecker mit den Namen der eigenen Kinder, das Lieblingsplüschtier als Ohrringmotiv oder Armkettchen, farblich passend zum bunten Sommerkleid, gefertigt.
Manchmal reicht aber auch nur die Angabe der Lieblingsfarbe, dann kann ich mich genauso austoben.
Du arbeitest mit Draht und Perlen, mit Glascabochons und Modelliermasse.
Was liegt Dir am besten?
Ehrlich gesagt, kann ich mich da auf kein Steckenpferd festlegen.
In unserer modernen Zeit legen auch Männer Wert auf ein gepflegtes, modebewusstes Äußeres.
Gibt es in diese Richtung schon Überlegungen?
Gibt es bei Schmuck – Kutzsche schon „Schmuck für IHN“?
Bislang liegt der Fokus auf weiblichen Schmuckstücken.
Allerdings habe ich vor einigen Jahren mal personalisierte Manschettenknöpfe für einen Freund mit dessen Firmenlogo erstellt… Also schließe ich den ‚Schmuck für IHN‘ grundsätzlich nicht aus, da bin ich für alles offen.
Was ist Dein nächstes Projekt?
Welche Materialien möchtest Du noch ausprobieren?
Für ein nächstes Projekt habe ich von meinen Arbeitskollegen TAGUA- Nüsse (Steinnüsse) geschenkt bekommen. Das ist der Samen der Elfenbeinpalme.
Und wie es der Name sagt, ähnelt dieses Material von der Beschaffenheit her dem Elfenbein.
Ich sehe es als große Herausforderung an, dieses Material zu bearbeiten und wundervolle Schmuckstücke daraus zu kreieren, um einfach schmuck zu sein ☺.
Anja, was verbindet Dich mit der Oberlausitz?
Die Oberlausitz ist für mich meine Heimat. Hier bin ich aufgewachsen und mit meiner Familie und meinen Freunden tief verwurzelt.
Es ist einfach ein wunderschönes Fleckchen Erde, dass natürlich noch viel mehr Schmuck verträgt ☺.
Oberlausitz-art wünscht Dir noch viele verrückte Ideen. Und unbedingt am Männerschmuck dranbleiben.
Die Zeit ist reif dafür. Mach sie schmuck.
Kontaktdaten: https://www.schmuck-kutzsche.de



