Lenzmond

Lenzmond

Lenzmond

 

Die Luft schon lau die Wiesen gelb und grau

ist Lenz ein Wort nur eine Ahnung

Birkenzweige dehnen sich im Wind

 

im Einklang mit der Ordnung der Natur

die treibt wie eine unsichtbare Uhr

das Regelwerk der Jahreszeiten an

 

was blüht was schläft vereinzelt fliegen Falter

auf mattem Rasen Flügelschlag

ein Wasser rauscht ein alter Bart muss ab

 

 

 

 

 

 

https://manuela-bibrach-autorin.jimdofree.com/

Foto: Haiko Spottke

Vögel. Ameisen.

Vögel. Ameisen.

 

Eine Geschichtenreihe aus dem Buch: „Renate löscht. Das Licht.“

Von Manuela Bibrach

 

 

 

 

Illustration von Pètrus Akkordéon

 

Wenn Eddie zur Gitarre greift, wird es still. Bis Eddie den ersten Ton anschlägt. Natürlich Moll. Eddies Finger auf dem Griffbrett. Gekrümmt. Wie sein Rücken. Wenn er spielt. Wenn er sitzt. Wenn er geht. Eddie greift die Akkorde gekonnt. Den Kopf geneigt, Blick zum Boden. Die langen Haare vor dem Gesicht. Kein Blick dringt da durch. Spielt Eddie Gitarre, spreizen die Tauben vorm Fenster die Flügel. Tauben sind Eddies geduldige Zuhörer. Manchmal sitzen auch Spatzen auf dem Dach gegenüber. In der alten Platane vor dem Haus sammeln sich oft kleine Gruppen von Stadtvögeln. Sperlinge, Tauben, Amseln. Mauersegler sieht man dort nie. Sie lassen sich nicht nieder. Bleiben in der Luft. Ihr hoher Ton ist unverkennbar. Auf der Gitarre nicht zu imitieren.

Eddie mag den Sonntagmorgen, der ihn mit einem Gurren begrüßt. An den restlichen Tagen sind die vorbeifahrenden Autos zu laut, um das Ruckeducke der Ringeltauben zu hören. In den letzten Jahren hat der Verkehr stark zugenommen. Als Kind konnte Eddie das Morgengurren an jedem Tag hören. Er erinnert sich an die Schwalben in den Mauerritzen des Wohnblocks. An den Gesang der Amsel.

Eddies Gitarre stöhnt. Kann eine Gitarre stöhnen? Eigentlich wollte Eddie ein Klavier besitzen. Für ein Klavier war in der Zweiraumwohnung aber kein Platz, so blieb ihm die Wahl zwischen Geige, Flöte, Gitarre. Weil Eddie die knisternden Lagerfeuer in den Indianerfilmen mochte, entschied er sich für die Gitarre.

Er spielt aus dem Bauch heraus. Und nach Gehör. Noten mochte Eddie nie. Ihr ameisenartiges Aussehen. Ihr Gewimmel. Sich regen bringt Segen. Ohne Fleiß kein Preis. Die Sprüche von Eddies Mutter schienen ebenfalls für Ameisen gemacht. Für Eddie jedenfalls nicht.

Manchmal beobachtet er die Fußgänger auf der Straße. Vom dritten Stock aus ähneln sie Insekten. Eddie greift zur Gitarre. Versucht ein Ruckeducke. Einen Mauerseglerschrei. Ein Tschilpen. Nichts gelingt.

Eddie steht auf und geht zum Fenster. Ameisen unten, Vögel oben. Wie immer. Er geht zum Bücherregal, greift wahllos in die Fächer. Legt die gegriffenen Bücher auf den Fußboden. Stapelt sie zur Pyramide. Luft muss dazwischen sein. Aus einem der Bücher reißt er ein paar Seiten heraus und stopft sie in die Mitte des Turms. Eddies Feuerzeug klackt. Ein echtes Sturmfeuerzeug. Hatte ihm der Vater geschenkt. Bevor er gegangen war. Erinnerungsstück.

Eddie hält die fauchende Flamme an das Papier. Es zündelt. Es qualmt. Es brennt. Eddie legt nach. Bücher hat er genug.

Eddie greift zur Gitarre. Akkorde. Gekonnt. Moll. Den Kopf geneigt, Blick auf das knisternde Lagerfeuer. Indianerfilm. Die Tauben vorm Fenster spreizen die Flügel und blicken noch runder als sonst. Eine Ameise flüchtet in eine Bodenritze. Ruckeducke.

 

 

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Europäische Tage des Kunsthandwerks in Schleife

Europäische Tage des Kunsthandwerks in Schleife

Liebe Kunstfreunde,

Herzlich lade ich Sie/Euch zu den Europäischen Tagen des Kunsthandwerks in Schleife ein.

 

 

 

 

Am 12. April öffnen von 10 – 17 Uhr 5 besondere Orte in Schleife Ihre Türen, um gemeinsam mit Gastkünstlern einzigartige Kunst, Kultur und kreatives Handwerk zu präsentieren. Dort gibt es Einblicke in Ateliers, Werkstätten und Ausstellungen – ein Tag voller Inspiration zum Staunen, Anfassen, Kosten und auch Mitnehmen.

Mehr Infos unter: https://www.schleifer-kunstverein.de/veranstaltungseinladung/ und:  https://kunsthandwerkstage.de/sachsen

 

 

 

 

Bei mir im Atelier sind viele neue Skulpturen aus uralten Hölzern zu erleben, wie die filigrane Serie „Blätter“ gearbeitet aus gemaserter Platane und Robinie. Dazu eine große Auswahl der „Edition Lebensbäume“. Also auf nach „Schleife – das sorbischen Worpswede“.

 

 

 

 

 

 

Gern können Sie/Ihr die Einladung an Interessierte weiterleiten.

Thomas Schwarz
Atelier Thomas Schwarz

Spremberger Str. 45
02959 Schleife
Tel.: 0162 1607325
www.atelier-thomas-schwarz.de
Instagram @holzatelier_thomas_schwarz

 

 

 

 

Skulpturenpfad – „Drei ist Eins und Eins ist Drei“

Skulpturenpfad – „Drei ist Eins und Eins ist Drei“

Station 14

„Drei ist Eins und Eins ist Drei“

 

 

 

 

 

 

Obwohl „Trinitatis“ den weitaus größten Teil des Kirchenjahres ausmacht, ist Trinitatis (Dreieinigkeit) das Fest, welches am wenigsten gefeiert wird, zu dem es keine beliebten Bräuche und Traditionen gibt. Das liegt wahrscheinlich daran, dass die Trinität so schwer zu fassen und zu erklären ist.

Vor genau 1700 Jahren, auf dem Nizäischen Konzil, wurde die Frage diskutiert- wer war dieser Jesus von Nazareth? War er ein Mensch, oder war er Gott? Diese Frage hatte spalterische Sprengkraft und da man sich nicht einigen konnte, war die Lösung „wahrer Mensch UND wahrer Gott“.

Wer Jesus sah und erlebte, sah und erlebte einen Menschen, aber eben auch Gott wurde in Jesus sichtbar und erfahrbar. Kurz vor Himmelfahrt sagte Jesus seinen Anhängern die Sendung des Heiligen Geistes zu, der dann aus einem furchtsamen Haufen enttäuschter Jesusnachfolger mutige Evangelisten machte, die loszogen, um von Jesus Christus und Gott zu erzählen. Ohne diese Männer du Frauen und ohne den Heiligen Geist gäbe es heute keine Christenheit.

Zinzendorf bezeichnete den heiligen Geist als „Mutter“ – warmherzig, großzügig, gutmütig, liebevoll, ermunternd aber auch mal energisch und erziehend.

Die Skulptur hat drei Seiten mit Textfragmenten, die wiederum von Andreas Neu (wie bei der Skulptur „Be teil igt“) verfasst wurden. Jede Seite hat auch ein eigenes geometrisches Symbol. Die Skulptur ist drehbar. Man sieht stets nur eine Seite richtig, maximal zwei Seiten halb und doch sind es immer drei. Wenn man durch die Symbole durchschaut, sieht man auch mal alle drei gleichzeitig. Jede Seite ist einzeln erlebbar, aber immer in Zusammengehörigkeit mit den beiden anderen.

Den Erbauern ist es gelungen, die Dreifaltigkeit / Dreieinigkeit / Trinitatis recht einfach, aber anschaulich darzustellen, wissend, dass das Thema trotzdem irgendwie schwierig zu begreifen bleibt.

 

Wenn man den Pfad (ca. 6 km) ohne Führung wandern will, empfiehlt sich das Begleitheft, in dem man zu allen Stationen und zur Entstehung wichtige Hintergrundinformationen bekommt. Dieses Ist in Deutsch, Englisch und Tschechisch im Buchhandel erhältlich.

Hier werden nun die einzelnen Stationen in den nächsten Wochen vorgestellt.

Nächste AUSGABE :    10. April  2026

Station 15:   „Dier Mission

Die Beiträge sind mit freundlicher Unterstützung in Kooperation mit dem Verantwortlichen für den Pfad, Herrn Matthias Clemens, entstanden.

Herr Clemens ist Leiter der Forstverwaltung der Evang. Brüder-Unität, Herrnhut.

Führungen auf dem Skulpturenpfad oder durch Herrnhut sind nach Anmeldung über das Gästepfarramt möglich:

Telefon: +49 172 4412306

E-Mail: willkommen@herrnhuter.de  (welcome@herrnhuter.de)

 

Foto: Matthias Clemens

 

 

 

 

„Wenn Steine eine Geschichte erzählen“

„Wenn Steine eine Geschichte erzählen“

Der Besuch beim Künstler Carsten Schlick wird mir noch lange in Erinnerung bleiben.

Das Haus und der Garten,  ruhig gelegen, in bergiger Region, strahlt eine gemütlich, künstlerische Atmosphäre aus.

 

 

 

 

Kunst und deren Zeichen, wohin man schaut. Der Zaun ist nicht nur einfach ein Zaun.  Nein, selbst er erzählt von Geschichten und Personen aus Vergangenheit, Sagen und Familie.

Im Haus plastische Arbeiten vom Hausherrn,  Tonskulpturen und Bilder von seinen Freunden. Selbst die Eingangstür hat einen mit Farbverläufen künstlerischen Touch erhalten.

Mit Holzarbeiten hat Carsten Schlicks Kunst begonnen. Wie er letztendlich zum Stein kam und woher er seine Inspirationen nimmt; oberlausitz-art hat wieder für Euch nachgefragt.

 

Herr Schlick, Sie sind von Beruf Elektroinstallateur. 

Ist Ihre künstlerische Tätigkeit nur Hobby oder inzwischen schon mehr?

Ich glaube, als Hobby habe ich die Arbeit an Holz oder Stein nie empfunden, es war eher ein Ruf. Für mich würde ich das eher als Passion bezeichnen.

 

Wie hat alles begonnen?

Was waren Ihre ersten Arbeiten und welche Bedeutung sehen Sie heute darin?

Mit einer kleinen Figur aus Holz.

Die drängte sich mir auf nach dem Anschlag am 11. September 2001 auf das WTC in Amerika.  Und der Rede von George W. Bush vom darauffolgenden 20.

Ich glaube, ich hatte Angst, dass die Welt aus den Fugen gerät. Wobei ich mit der Skulptur eines symbolisch durchbohrten Turmes auch den Völkermord an den Ureinwohnern Amerikas zum Ausdruck bringen wollte. Für mich noch bedeutend. Es hat sich noch kein Amerikaner umfassend bei den Natives entschuldigen können, nach wie vor werden sie von der Regierung zu wenig geschützt.

 

Sie haben mit Holzskulpturen begonnen.

Was brachte Sie zum Stein?

Darüber musste ich eine Weile nachdenken.

Also, mein Sehnen war das nicht. Der Respekt vor dem Alter des Materials machte mir bei fast allen Holzarbeiten  das Vorankommen sehr schwer und da muss man in Jahrzehnten, bestenfalls Jahrhunderten denken und fühlen. Bei Stein… Millionen von Jahren..

Meiner Frau, meiner Tochter, meinem Sohn und einer guten Freundin, eine Keramikerin, habe ich letztlich diesen Schritt zum Stein zu verdanken. Sie haben mir immer wieder Mut gemacht und mich gedrängt, bis mich meine Frau kurzerhand bei einem Sandstein- Seminar angemeldet hat. Sie hatte mehr Vertrauen zu mir als ich. Dafür bin ich sehr dankbar. Das war der erste Schritt. Seitdem meldet sie mich jedes Jahr wieder an. Keine Angst mehr vor Millionen.

 

Woher nehmen  Sie Ihre Ideen?

Die Ideen kommen meist blitzartig, dann muss sich irgendetwas aufgestaut haben.

Wir leben in einer Zeit großer Umbrüche, da gibt es viele Themen, die mich stark beschäftigen. Ob zwischenmenschlich, religiös oder weltpolitisch. Letztlich führt alles zurück zum Menschen und seiner Haltung. Seiner Haltung zur Schöpfung, mal ganz grob umrissen.

Oft sind Ihre Arbeiten stark orientiert an Sagen, Mythen und religiösen Einflüssen.

 

Was inspiriert  Sie an diesen Themen?

Als Junge habe ich mich von Märchen vor der Realität beschützen lassen, ich habe unzählige Sagen und Märchen aus aller Herren Länder gelesen, ja verschlungen.

Dieser Schutz hält ja bekanntlich nicht ewig, mit der Zeit wurde ich natürlich mehr oder weniger schmerzhaft  Punkt für Punkt von der Realität überzeugt.

Aber die klare Abgrenzung von „Gut“ und „Böse“ in diesen Geschichten, die sich weltweit ähneln, denke ich, hat mich schon geprägt. Und es kommen beizeiten Fragen zum Vorschein:  Wofür lohnt es sich wirklich zu leben?  Was sind wahre Werte? Wo findet man die Wahrheit? Im realen Leben schließlich werden unter Umständen Menschen hoch dekoriert oder/und reich belohnt für Dinge, die sie im Märchen auf direktem Weg in die Hölle führen würden. Auch weltweit.

Da bemerkt man doch, dass der Vorsatz, ein guter Mensch zu sein, ein sehr schwer umzusetzender ist. Es scheint nicht zu lohnen. Und da ist man ja auch schon bei der Religion oder den Religionen. Wenn man sich mit denen beschäftigt bzw. dort Antworten sucht auf solche Fragen wie: Warum bin ich hier? Hab’ ja schließlich nicht darum gebeten!  findet man in einer jeden weltweit die gleichen Aussagen darüber, wie sich der Mensch gegenüber GOTT, der Schöpfung, und anderen Menschen zu  verhalten hat. In der Bibel die Zehn Gebote.  Auch ganz grob umrissen. Ein sehr, sehr weites Feld.

 

Arbeiten Sie nach einer angefertigten Skizze oder geht es gleich ans Material?

Äußerst selten kann ich eine Skizze anfertigen, ich bin kein  guter Zeichner. Wenig ungeschultes Talent sozusagen. Nein, das ist ein Bild im Kopf, das ich auch nicht gut zeichnen könnte, wenn ich gut zeichnen könnte. Es geht: Idee, Idee mit Material abgleichen und loslegen. Das ist dann der Beginn einer wundervollen Freundschaft.

 

Herr  Schlick, was ist Ihre persönliche Lieblingsarbeit?

Ich fürchte, diese Frage kann ich so gar nicht beantworten. Die meisten Arbeiten habe ich immer an Menschen abgegeben, die ich lieb habe. Und von denen ich natürlich weiß, dass sie die Arbeiten schätzen können. Wo ist da die Lieblingsarbeit? Auf alle Fälle nach Fertigstellung zuerst einmal immer die letzte Arbeit, die Jüngste.

 

Woran arbeiten Sie aktuell?

Ich habe da noch mit einer Plane abgedeckte Skulptur in Ihrem Garten gesehen.

Ja, unter der Plane sieht es tatsächlich schon aus wie eine fertige Skulptur. Das ist ein wunderschöner Marmor aus Carrara, den habe ich von meiner Familie geschenkt bekommen zum Geburtstag. Lang  ersehnt, tief gefürchtet. Und es hat auch lange gedauert, zwei Winter, bis ich die Idee hatte zu diesem wunderschönen weißen Stein.

Er wird das Pendant zu einem Stück, lebensgroß, massive Eiche, schwarz, das ich in einer Zeit schaffen musste, in der mir Bertolt Brecht’s Worte aus ‚Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui‘: „Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch!“  gewissermaßen ganz real unter die Nase gerieben wurden.  Jedem.

Das Stück, nun schon ein paar Jahre alt, habe ich damals „Heilfisch“ genannt. Genauso glitschig wie gefährlich. Nichts gegen den Fisch.

Den Titel für den Marmor habe ich schon, was sehr selten vorkommt: Widerstand.

Und dabei denke ich wahrscheinlich eher an Mahatma Gandhi als an Che Guevara.

 

In Ihrem Garten entstehen ja die meisten Ihrer Arbeiten.  In Ihrem „Refugium“.

Ist es nur ein Rückzugsort für eine ungestörte Zeit oder ist er für Sie mehr?

Beides. Dieser Ort bietet mir Geborgenheit, manchmal Zuflucht, aber vor allem ist es der Ort, an dem ich immer wieder erfahre, dass der Weg das Ziel ist. Ich bin  froh, manchmal  sehr froh und erleichtert, wenn ich etwas zu Ende bringen kann. Aber  wirkliches Glück kann ich nur während der Arbeit empfinden, auch wenn sie schwer ist oder vielleicht gerade darum.

Können Sie dort besonders kreativ sein?

Das kann ich gar nicht mal sagen. Es ist eher der Ort der Vollendung, die kleinen praktischen Probleme müssen dort natürlich geklärt werden. Teilweise auch sehr kreativ, wenn etwas schief geht zum Beispiel. Aber die zündenden Ideen sind mir immer irgendwie unterwegs gekommen.

 

Was hat es mit dem Sisyphus auf sich?

Der weise König Sisyphus oder Sisyphos hat ja mit seiner Gerissenheit die Götter derart beleidigt, dass sie ihm die Strafe auferlegten, einen Felsen einen steilen Berg hinauf zu schieben, der oben angekommen, auch gleich wieder hinunter rollt. Immer und immer wieder, bis in alle Ewigkeit.  Der Inbegriff für sinnlose, zu keinem Ziel führende Arbeit. Sisyphusarbeit. Jeder kennt bestimmt das Gefühl, immer dasselbe und es führt scheinbar zu nichts. In der Zeit solcher Gefühle bei mir entstand der erste, der Ur- Sisyphos.

Der schiebt als Metallmännlein eine große Eisenkugel einen Holzkeil hoch. Sehr symbolisch. Die meisten Sisyphos – Darstellungen sind geprägt von gigantischer Kraft und gigantischer Anstrengung für eine noch gigantischere Aufgabe. Dann lief mir zu dem Thema Albert Camus über den Weg, der in seiner philosophischen Betrachtung Sisyphos als einen beschreibt, der wenigstens weiß, was er tut. Ab da entstanden viele `Sisyphosse`, die in unterschiedlichsten Haltungen die unterschiedlichsten Dinge die verrücktesten Berge hochwuchten mussten. Personenbezogen, für Leute, die ich kannte. Mit Augenzwinkern.

 

Herr Schlick, was bedeutet für Sie die Oberlausitz?

Zuerst einmal eine wunderbare Gegend, die man sich auch immer wieder bewusst betrachten und verinnerlichen muss, voller Dankbarkeit, an einem solch’ schönen Ort wohnen zu dürfen. Schließlich wohnen wir in einer Region, wo andere Urlaub machen!

Und natürlich ist es meine Heimat, ich bin hier geboren und aufgewachsen.

Aber meine Familie väterlicherseits stammt aus Ostpreußen.  Mein Vater kam mit seiner Mutter und seinem Großvater 1945, nach einer Reise voller unvorstellbarer Umstände, als Kriegsflüchtling in der Oberlausitz an. Sein Vater blieb im Krieg.

Auf dieser Flucht wurde mein Vater schwer angeschossen, als Neunjähriger.

Seine zwingenden Erzählungen und Ansichten über verlorene Heimat, gewonnene Heimat und deren Wertigkeit im Leben haben diesen Begriff für mich etwas von seiner reinen hehren Unschuld verlieren lassen. Ich bin der Sohn eines Flüchtlings.

Aber natürlich liebe ich die Oberlausitz mit all ihrer Geschichte und Geschichten. Ich kenne sogar die Hymne „Oberlausitz, geliebtes Heimatland!“

 

Herr Schlick, vielen Dank für das interessante Gespräch.

 

Arbeiten in Stein: von rechts oben

Torwächter

Wo die Katzensonne lacht (2x)

Versuchung, Matth. 4

Susanne

Walter S.

 

 

Skulpturenpfad – „Die große Zahl“

Skulpturenpfad – „Die große Zahl“

Station 13

 

 

„Die große Zahl“

 

 

 

Als Zinzendorf im Mai 1722 Christian David, dem Mährischen Zimmermann, zusagte auf seinem neuen Gut Berthelsdorf einige Flüchtlinge aufzunehmen ahnte er nicht, dass 300 Jahre später eine weltweite Gemeinschaft von fast einer Million Mitgliedern werden würde. Die Skulptur zeigt die Mitgliederanzahl der Brüdergemeine weltweit zu Zinzendorfs 300. Geburtstag an.

Diese Zahl soll das Bewusstsein dafür schärfen, dass unser heutiges Handeln durchaus Konsequenzen bis weit in die Zukunft haben kann, die wir gar nicht überblicken können. Diese Auswirkungen können positiv oder negativ sein, manchmal auch von Beidem etwas. Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft, ein Lächeln- all das steckt an und verbreitet eine gute Stimmung weiter. Gleiches gilt für Unfreundlichkeit, üble Nachrede, Gewalterfahrung ect..

Wir sollten uns stets fragen- wem nützt mein Verhalten, wem schadet es vielleicht? Muss ich die Geschichte unbedingt weitererzählen oder online weiterleiten? Was macht das mit mir, den Betroffenen und unserer Gesellschaft? Oft hat man ein gesagtes Wort oder eine unkluge Tat schon lange vergessen und bekommt sie plötzlich vorgehalten. Oft sind wir uns gar nicht bewusst, dass wir andere verletzen oder herabsetzen. Mehr Sensibilität und bewussteres Handeln, diese Anregung kann man von dieser Skulptur mitnehmen.

 

Unser Handeln ist wie ein Stein der ins Wasser fällt und wellen schlägt. Irgendwann ist die Stelle wieder ruhig, aber andernorts, außerhalb unseres Blickfeldes, läuft die Welle weiter.

 

 

 

Und natürlich gibt es eine Parallele zur Station 2, dem Gleichnis vom Senfkorn, wo man staunen kann, wie aus einem unscheinbaren Anfang etwas Großartiges werden kann.

 

Wenn man den Pfad (ca. 6 km) ohne Führung wandern will, empfiehlt sich das Begleitheft, in dem man zu allen Stationen und zur Entstehung wichtige Hintergrundinformationen bekommt. Dieses Ist in Deutsch, Englisch und Tschechisch im Buchhandel erhältlich.

Hier werden nun die einzelnen Stationen in den nächsten Wochen vorgestellt.

Nächste AUSGABE :    27. März  2026

Station 14:   „Drei ist Eins und Eins ist Drei

Die Beiträge sind mit freundlicher Unterstützung in Kooperation mit dem Verantwortlichen für den Pfad, Herrn Matthias Clemens, entstanden.

Herr Clemens ist Leiter der Forstverwaltung der Evang. Brüder-Unität, Herrnhut.

Führungen auf dem Skulpturenpfad oder durch Herrnhut sind nach Anmeldung über das Gästepfarramt möglich:

Telefon: +49 172 4412306

E-Mail: willkommen@herrnhuter.de  (welcome@herrnhuter.de)

 

Foto: Matthias Clemens

 

 

 

 

Schön. Weich. / MÄRZ

Schön. Weich. / MÄRZ

 

Eine Geschichtenreihe aus dem Buch: „Renate löscht. Das Licht.“

Von Manuela Bibrach

 

 

 

 

Illustration von Pètrus Akkordéon

 

 

Schöne Tage. Schöne Sommertage. Schöne Wintertage. Von den Herbsttagen ganz zu schweigen. Nur Frühlingstage kann Heinz nicht leiden. An Frühlingstagen flattert alles begierig: die Vögel in der Luft, die Röcke der Frauen um volle Schenkel, die Blusen, die Busen, Heinz‘ Herz. Die Eile der Tiere, sich paaren zu wollen, das Schieben und Drängen der Knospen und Triebe machen Heinz konfus. An Frühlingstagen bleibt Heinz zu Hause und schaltet den Fernseher an. Auf RTL zeigen sie schon ab Februar flauschige Hasen und bunte Eier. Werbepausenfüllsel. Osterstimmungskanonendonner. Glitzer mit Schleifchen. Auf N24 sieht man Hitler verlieren. Immer wieder. Obwohl er nicht den Nimbus des Verlierers hatte. Am Anfang. Auf den Programmen nach der 300 zeigen Frauen das Beste. Gottesgaben in Tüll. Glitzer mit Schleifchen. Bunte Eier. Ab und zu greift Heinz in die Gebäckschale aus Pressglas. Salzstangen und Flips. Brezeln und Chips. Heinz sitzt still. Draußen flattert die Welt. Hitzig will sich das Leben erneuern. Und dreht sich im Kreis. Die Gardine vor dem Fenster verhindert, dass Heinz das Flattern und Drehen sehen und sich aufregen muss. Abends lässt Heinz das Schnapprollo runter. Man sieht dann von draußen nicht, womit er sich beschäftigt gegen die Unruhe. Zum Beispiel mit Bier. Oder mit Kreuzworträtseln, in die vom Herausgeber immer schon ein paar Buchstaben eingetragen wurden, damit der Anfang nicht so schwerfällt. Köder. Wenn Heinz ein Wort nicht weiß, füllt er die Felder mit Erfundenem. Weil keiner es merkt, ist egal, ob er es richtig macht. Heinz genießt die Freiheit, sich Worte ausdenken zu dürfen, die niemand lesen wird, weil er die Zeitung, in der die Rätsel abgedruckt sind, am Ende zum Anheizen benutzt. Manchmal werden es kleine Romane, kompliziert ineinander verstrickte Handlungsmuster. Waagerecht und senkrecht. Liebesromane. Mag Heinz am meisten. Mit blauen Augen und Locken und viel Landschaft. Berge und Meer. Schafe und Kühe. Katzen und Hühner. Am Ende ein Kuss. Heinz ist Romantiker. Und allein. Weil Frauen das Weiche im Mann ablehnen. In Heinz. Ist es weich. Weil Frauen selber weich sind, suchen sie im Mann etwas Hartes. Glaubt Heinz. Man sieht es auch in den Filmen und Serien. In den Doku-Soaps. Im Vorabendprogramm. Kernige Typen und Damen mit Herz. Gegensätze ziehn sich an. Und aus. Heinz zappt durch die Sender. Greift zum Gebäck. Cracker sind auch hart. Kross. Auf RTL zeigen sie schon ab Februar flaumige Küken in grünen Kunkeln. Glitzer mit Schleifchen. Gottesgaben in Tüll. Das Beste. Auf N24 explodiert das Universum. Immer wieder. Bunte Planeten spritzen durch das All. Auf der 4 Bernd das Brot. Noch weicher als Heinz. Gefangen im System. Links raus und rechts wieder rein. Das Brot im Tütü. Das Brot mit Hut. Schöne Tage. Im Sommer. Im Winter. Im Herbst. Vor allem im Herbst. Weiche Farben überall, mit denen Heinz sich identifizieren kann. Schöne weiche Farben. Wenn es draußen stirbt, lebt Heinz auf. Viel Wind, kein Flattern. Schön.

 

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„Anja macht sich ihre Schmuck-Welt – wie sie ihr gefällt!“

„Anja macht sich ihre Schmuck-Welt – wie sie ihr gefällt!“

Ein bisschen frech, ein bisschen crazy; auf jeden Fall einzigartig.

 

 

 

 

 

So präsentiert Anja ihre ganz eigene Schmuckkollektion.

Du benötigst einen Eyecatcher für deine Garderobe. Du willst Zeichen setzen, deine Stimmung unterstreichen!?

Bei Schmuck-Kutzsche findest du die passenden Accessoires. Entworfen und gefertigt mit viel Phantasie und Kreativität.

Wie Anja dazu kam, woher sie ihr Ideen nimmt und was Ihr großer Traum ist; oberlausitz art hat wieder für Euch nachgefragt.

 

Anja, was bedeutet Dir Schmuck?

Welchen trägst Du persönlich?

Schmuck ist für mich nicht nur Zierde; es ist für mich die Möglichkeit, die eigene Persönlichkeit zu unterstreichen oder sogar Gefühle/ die persönliche Stimmung auszudrücken.

Mein Lieblingsschmuck sind Ohrringe, und da vor allem Ohrstecker.

Dabei lege ich großen Wert darauf, dass der Schmuck, den ich trage, vom Stil (Form und Farbe), im Gesamten zum Outfit passt.

Da freue ich mich jeden Tag, wenn ich eine Kombination finde, die matcht.

Mittlerweile platzen so langsam meine Schmuckkästchen aus allen Nähten, da fast jede Woche neue Modelle dazukommen.

Es klingt vielleicht ein bisschen verrückt, aber ohne Ohrringe würde ich das Haus nicht verlassen ☺.

 

Wie bist Du zu diesem Hobby gekommen?

Was war der ausschlaggebende Moment?

Vor längerer Zeit (ich schätze vor etwa zehn Jahren) hatte ich bei den Flugtagen in Bautzen mit meiner Freundin auf dem Trödelmarkt einen Verkaufsstand. Beim Stand direkt neben uns wurden unter Anderem selbstgefertigte Ohrringe mit Glascabochons verkauft.

Damals waren diese noch seltener, heutzutage findet man die beliebte Art von Ohrringen überall. Ich habe natürlich zugeschlagen und mir ein Paar Ohrringe gekauft.

Es hat nicht lang gedauert und ich dachte mir, dass ich das auch selbst fertigen kann. Das war der Startschuss und seitdem habe ich viel probiert, mich Stück für Stück heran getastet und das Portfolio erweitert.

 

Welche Materialien verwendest Du?

Ich probiere alle Materialien aus, die mir so in die Finger fallen.

Verarbeitet habe ich bislang Glascabochons, Modelliermasse, Knöpfe, Bausteine, Holz, Draht und Perlen bis hin zum Ton.

Sogar mit Beton habe ich herumexperimentiert.

Ich liebe es, neue Materialien und Kombinationen zu kreieren. Es ist erstaunlich, wie oft mich kleine Dinge im alltäglichen Umfeld zu neuen Modellen inspirieren.

Man muss einfach ein offenes Auge dafür haben…

Gibt es da einen Lieblingswerkstoff? Ja, derzeit arbeite ich sehr gern mit FIMO Modelliermasse.

Da ist der Kreativität in Form und Farbe keine Grenze gesetzt und sie ist leicht zu verarbeiten.

 

Deine Motive sind oft lustig und ungewöhnlich.

Bist Du eine „Frohnatur“?

Ich bin ein sehr positiv eingestellter Mensch, und das kommt auch in meinen Schmuckkreationen zum Ausdruck. Dabei macht mir das Planen, vom Konzept bis zum Basteln der Modelle, sehr viel Freude. Genauso mag ich aber auch das Fotografieren der Schmuckstücke.

Von Anfang an habe ich jedem neuem Modell einen zum Teil lustigen oder auch skurrilen Namen gegeben. Der Name schießt mir meist während des Bastelns in den Kopf und sorgt sehr häufig dafür, dass ich darüber schmunzeln muss.

Wie sagt man so schön… ‚Das Leben ist zu kurz für Knäckebrot‘ ☺.

 

Anja, ich suche ein einzigartiges Accessoire für einen besonderen Moment.

Fertigst Du da auch nach meinem Wunsch?

Natürlich – das mache ich tatsächlich am liebsten.

Wenn konkrete Wünsche an mich herangetragen werden, versuche ich dies bestmöglich umzusetzen.

So habe ich zum Beispiel in der Vergangenheit für Freunde Ohrstecker mit den Namen der eigenen Kinder, das Lieblingsplüschtier als Ohrringmotiv oder Armkettchen, farblich passend zum bunten Sommerkleid, gefertigt.

Manchmal reicht aber auch nur die Angabe der Lieblingsfarbe, dann kann ich mich genauso austoben.

 

Du arbeitest mit Draht und Perlen, mit Glascabochons und Modelliermasse.

Was liegt Dir am besten?

Ehrlich gesagt, kann ich mich da auf kein Steckenpferd festlegen.

 

In unserer modernen Zeit legen auch Männer Wert auf ein gepflegtes, modebewusstes Äußeres.

Gibt es in diese Richtung schon Überlegungen?

Gibt es bei Schmuck – Kutzsche schon „Schmuck für IHN“?

Bislang liegt der Fokus auf weiblichen Schmuckstücken.

Allerdings habe ich vor einigen Jahren mal personalisierte Manschettenknöpfe für einen Freund mit dessen Firmenlogo erstellt… Also schließe ich den ‚Schmuck für IHN‘ grundsätzlich nicht aus, da bin ich für alles offen.

 

Was ist Dein nächstes Projekt?

Welche Materialien möchtest Du noch ausprobieren?

Für ein nächstes Projekt habe ich von meinen Arbeitskollegen TAGUA- Nüsse (Steinnüsse) geschenkt bekommen. Das ist der Samen der Elfenbeinpalme.

Und wie es der Name sagt, ähnelt dieses Material von der Beschaffenheit her dem Elfenbein.

Ich sehe es als große Herausforderung an, dieses Material zu bearbeiten und wundervolle Schmuckstücke daraus zu kreieren, um einfach schmuck zu sein ☺.

 

Anja, was verbindet Dich mit der Oberlausitz?

Die Oberlausitz ist für mich meine Heimat. Hier bin ich aufgewachsen und mit meiner Familie und meinen Freunden tief verwurzelt.

Es ist einfach ein wunderschönes Fleckchen Erde, dass natürlich noch viel mehr Schmuck verträgt ☺.

 

Oberlausitz-art wünscht Dir noch viele verrückte Ideen. Und unbedingt am Männerschmuck dranbleiben.

Die Zeit ist reif dafür. Mach sie schmuck.

 

Kontaktdaten: https://www.schmuck-kutzsche.de

schmuck-kutzsche@ist-einmalig.de

Spaziergang im Schnee

Spaziergang im Schnee

Spaziergang im Schnee meine

Haarwurzeln arbeiten

Hornfäden schieben Winterfell

das der Wind hart scheitelt

weiter hinten Berge in rosé

unter türkis – ja ja: der Himmel

eine Landschaft wie bei Stefanek

mit dem Messer gezogen

Baumschablonen

Scherenschnitt

 

 

 

 

 

 

 

aus: „Radios mit Naturstimme“, dr. ziehten verlag Oschersleben, 2023

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Foto: Haiko Spottke

Skulpturenpfad – „Einkehr“

Skulpturenpfad – „Einkehr“

Station 12

„Einkehr“

 

 

 

 

 

Eine Frauenfigur sitzt am Waldrand auf einer Bank, wo genug Platz ist, dass man sich dazusetzen kann. Sie ist ins Gebet vertieft.

An dieser Stelle des Pfades konnte man, als die Skulptur aufgestellt wurde, viele Jahre lang die vier Orte sehen, die für die Brüdergemeinde in ihrer Entstehung wichtig waren. Ganz links sah man den Hutbergaltan von Herrnhut, etwas weiter rechts die Kirchturmspitze von Berthelsdorf und ganz rechts schauen die ersten Dächer von Großhennersdorf / Neundorf hervor und dahinter in der Ferne die Berge, über die die ersten Siedler Herrnhuts damals gekommen waren. Mittlerweile sind die Bäume gewachsen, so dass nicht alles immer gleichzeitig, bzw. zu jeder Jahreszeit sichtbar ist.

Die Figur lädt ein, für das was vor Augen ist zu beten- für ein gutes Miteinander in unseren Orten und unserer Region, für die Menschen die hier leben, auch die in den Nachbarländern, für Frieden in den Häusern, Kommunen und zwischen den Ländern, für Wohlstand und Zufriedenheit, für eine gute Weiterentwicklung, eine gute Zukunft, für eine Zusammenarbeit über Religionsgrenzen und politische Grenzen hinaus…

Und der Blick macht dankbar-  für die schöne Landschaft, die bestellten, reifen oder abgeernteten Felder, für die Wälder und für die älteren und jüngeren Orte, in denen die Menschen friedlich leben können.

So ein Gebet kann demütig und glücklich zugleich machen. Die freien Plätze auf der Bank laden dazu ein.

 

 

 

 

 

 

Wenn man den Pfad (ca. 6 km) ohne Führung wandern will, empfiehlt sich das Begleitheft, in dem man zu allen Stationen und zur Entstehung wichtige Hintergrundinformationen bekommt. Dieses Ist in Deutsch, Englisch und Tschechisch im Buchhandel erhältlich.

Hier werden nun die einzelnen Stationen in den nächsten Wochen vorgestellt.

Nächste AUSGABE :    13. März  2026

Station 13:   „Die große Zahl

Die Beiträge sind mit freundlicher Unterstützung in Kooperation mit dem Verantwortlichen für den Pfad, Herrn Matthias Clemens, entstanden.

Herr Clemens ist Leiter der Forstverwaltung der Evang. Brüder-Unität, Herrnhut.

Führungen auf dem Skulpturenpfad oder durch Herrnhut sind nach Anmeldung über das Gästepfarramt möglich:

Telefon: +49 172 4412306

E-Mail: willkommen@herrnhuter.de  (welcome@herrnhuter.de)

 

Foto: Matthias Clemens,   Haiko Spottke

 

 

 

 

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